Bubble Bobble auf dem Sega Master System

 Bubble Bobble wird eigentlich jeder kennen. Ich habe deshalb auf Bilder verzichtet.

Mir hat das Spiel anfangs sehr viel Spass gemacht. Leider gibt es wieder mal eine schlechte Designentscheidung, die mir etwas die Freude verdorben hat. 

Bei Bubble Bobble steuert man einen kleinen Drachen, der Blasen spuckt. Mit diesen hüllt man die Gegner ein und muss die Blase samt Gegner mit seinem Drachen berühren. Dadurch ist der Gegner besiegt und wird in ein Obst verwandelt, das Bonuspunkte bringt. Die insgesamt 200 Runden sind jeweils bildschirmfüllend und werden in Seitenansicht gezeigt. Am meisten Spass bringt der 2 Spieler Modus, bei dem 2 Drachen gleichzeitig auf Gegnerjagd gehen. Außerdem muss man sich dann mit dem Mitspieler um die auftauchenden Items prügeln, die entweder Punkte oder Spezialfähigkeiten für begrenzte Zeit bringen.

Die Grafik ist grundsätzlich sehr gut. Leider flackert das Geschehen sehr stark, wenn mehrere bewegte Objekte im gleichen Bereich sind. Dadurch kann man auch mal Gegner übersehen, weil diese mehr oder weniger unsichtbar sind.

Der Sound besteht aus dem bekannten Thema, das man als Fan natürlich in- und auswendig kennt.

Die Arcade-Version hat nach meinem Kenntnisstand 100 Runden. Hier darf man sich durch insgesamt 200 Runden spielen und hat zusätzlich noch ein Passwortsystem zur Verfügung. Manche Runden durchläuft man ein zweites Mal, was aber nicht stört. Die Runden machen eigentlich fast alle Spass; es gibt nur ganz wenige Level, die sich etwas hakelig spielen.

Ab und zu muss auch mal ein Endgegner besiegt werden, was etwas mehr Übung verlangt.

Die Steuerung ist sehr gut. Die Blasen bringt man recht leicht zum Platzen. Da hatte ich bei den Game Boy Spielen wesentlich größere Probleme.

Erfüllt man in bestimmten Runden besondere Vorgaben, dann erhält man Zugang zu versteckten Räumen mit Punkten oder Gegenständen. 

Ab hier leichte Spoiler:

Problem ist für mich bei dieser Umsetzung das Passwortsystem. Dadurch hat man unendlich Versuche und spielt dadurch risikobereiter. Das ist zwar grundsätzlich nicht verkehrt und macht auch Spass, man ist aber recht schnell durch. Um das Durchspielen in kurzer Zeit zu verhindern, wurden Spezialitems im Spiel versteckt, die teilweise ohne Lösung meiner Meinung nach fast nicht oder nur mit viel Glück zu finden sind. Das hat mich dann leider doch etwas geärgert. Ohne Lösung hätte ich das gute Ende nie im Leben erreicht.

Man hätte meiner Meinung nach stattdessen einfach für jede Runde eine bestimmte Anzahl Leben vorgeben sollen, mit denen man die Runde schaffen muss. 

Alternativ hätte man auch die Runden in 10er Packs untergliedern können, also ein neues Passwort alle 10 Runden. Das wäre meiner Meinung nach die bessere Lösung gewesen. Es fühlt sich so an, dass die seltenen Sammelgegenstände erst nachträglich noch integriert wurden.

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